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IBENA, eine Firma mit Tradition: Seit sechs Generationen ist das mittelständische Familienunternehmen ein verlässlicher
Partner für seine Kunden und ein beweglicher und innovativer deutscher Markenhersteller.
Gründung
Schon seit dem 17. Jahrhundert handelte die Familie Beckmann mit Textilien, die bei Hauswebern produziert wurden. Im Frühjahr 1826 gründete Josef Philipp Beckmann in Wesel die Weberei J. Beckmann, die Baumwoll- und Leinenstoffe produzierte. Die Nähe zum
Rhein und den neuen Bahnlinien war ein günstiger Standort. Als die Niederlande, ein Hauptabnehmer der Weberei, ihre Zölle drastisch erhöhten, entwickelte Josef Philipp Beckmann neue Absatzwege.
Die Firma wächst
Die Geschäfte entwickelten sich gut, die Fabrik konnte erweitert werden. Es begann eine lang anhaltende Zeit des Aufschwungs unter der
Leitung der nächsten Generation der Brüder Albert und Heinrich Beckmann, die den Betrieb nach Bocholt verlagerten.
Die Zeit der Weltkriege
Kurz nach Kriegsbeginn musste Josef Albert Beckmann (*1869 †1938)
den Betrieb einstellen, weil die Firma keine Baumwolle mehr bekam. Auch nach dem Krieg war es kaum möglich, eine rentable Produktion aufrecht zu erhalten. Die Inflation traf die Textilindustrie hart,
denn sie musste im Ausland Rohstoffe mit harten Devisen einkaufen, während der Verkauf im Inland nur wertloses Geld einbrachte. Beckmann stellte die Produktion daher bald wieder ein und linderte mit
seinem eigenen Vermögen die Not seiner Arbeiter und Angestellten. Diese Verantwortung für die Mitarbeiter kennzeichnet von Beginn an die Geschichte von IBENA und ist ein wichtiger Bestandteil ihres
wirtschaftlichen Erfolgs. Auch heute bewährt sich immer wieder der besondere Charakter des familiengeführten mittelständischen Unternehmens.
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1925 übernahm Josef Beckmann als vierte Generation die Leitung der Firma. Der Betrieb wurde erweitert. 1926 kaufte Josef Beckmann in
Bocholt eine Fabrik an der Teutonenstrasse und erweiterte sie. Ein neuer großer Websaal entstand und die Rauherei wurde vergrößert. Mit 300 modernen Webstühlen und zahlreichen Ausrüstungsmaschinen wurde
die Fabrik auf den neuesten Stand der Technik gebracht. So überstand das Unternehmen die Weltwirtschaftskrise fast unbeschadet. Die guten Kontakte zu den Garnlieferanten, eine breite Produktpalette von
gerauten Geweben aller Art (Decken, Biber, Flanell, Calmuc, Molton usw.) und der kundenorientierte erfolgreiche Vertrieb sicherten diesen Erfolg.
In der NS-Zeit litt das Unternehmen wie viele andere auch unter der Rohstoffzwangsbewirtschaftung, konnte aber ohne Entlassungen den
Betrieb mit Einschränkungen aufrecht erhalten. Im Krieg blieb es bis kurz vor Kriegsende von Bombentreffern verschont, dann aber traf es die Fabrik um so heftiger. Am 18. März 1945 wurden große Teile der
Anlagen zerstört. Die Ausrüstung, das Lager und vor allem die Weberei lagen in Trümmern.
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Fortsetzung 1945 - heute
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Die Familie Beckmann in Krechting – eine lange textile Tradition
Die Familiengeschichte der Beckmanns reicht bis in das 17.
Jahrhundert zurück. Um 1650 lebte in dem Dorf Krechting, das heute zur Stadt Rhede gehört, der älteste bekannte Vorfahre der Familie, Bernhard Beckmann, als Leinenbleicher. Im Laufe des 18. Jahrhunderts
erwarb die Familie Beckmann einigen Landbesitz in der Umgebung – ein Zeichen des Erfolgs und des wachsenden Wohlstands.
Die Textilbleicherfamilie Beckmann entwickelte sich bis Ende des
18. Jahrhunderts zu Kaufleuten, die Familie stellte also nicht mehr nur Stoffe her, sondern kümmerte sich selber um den Vertrieb.
Josef Philipp Beckmann, der Firmengründer, wurde am 4. Mai 1791 in
Krechting geboren, ganz in der Nähe des heutigen Werkes in Rhede. Sein Vater führte den Textilbetrieb mit Handel, Leinenweberei und -bleicherei bis zu seinem Tod 1792, danach übernahm der älteste Sohn
Gerhard die Firma. Ein weiterer Bruder siedelte sich in Bocholt an und Josef Philipp gründete seine Firma in Wesel.
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® 2006 IBENA Textilwerke GmbH, Industriestr. 7-13, D-46395 Bocholt info@ibena.de
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